
Ein Opernkrimi in 2 Teilen nach der gleichnamigen Oper von W. A. Mozart
Italienischer Text von Caterino Mazzolá
Deutsche Dialoge von Via Opera
Dauer: ca. 3 Stunden mit einer Pause
Publio ermittelt im brisanten Fall des versuchten Mordes an Tito, dem Imperator Roms. Gerade als er glaubt, den Fall abschließen zu können, kommen neue Informationen ans Tageslicht…
VIA OPERA unterhält Sie in dieser ungewöhnlichen Produktion mit einer faszinierenden Symbiose aus einem Schauspiel-Krimi und klassischer Oper.
Geeignet für Liebhaber des klassischen Musiktheaters sowie für Einsteiger, die die Welt der Oper in einer originellen, spannenden, und für alle zugänglichen Darbietung entdecken wollen.
Premiere: 10. Oktober 2025, 19 Uhr, Pygmalion Theater Wien
VIDEO der PREMIERE am 10.10.2025
Fotos: M. Mattes
Diese Veranstaltung wurde von dem 8. Bezirk Josefstadt gefördert

BESETZUNG
Tito Vespasiano, Imperator von Rom: Andrés ALZATE
Vitellia, Tochter des Imperators Vitellio: Ellen HALIKIOPOULOS
Servilia, Schwester des Sesto, Geliebte von Annio: Melanie JÄGER
Sesto, Freund des Tito, Geliebter der Vitellia: Alexandra MATLOKA
Annio, Freund des Sesto, Geliebter der Servilia: Evgeniya PEWAL
Publio, Chef der Zentralen Sicherheitsverwaltung des Imperators: Michael PINSKER
Achilla, Assistent des Publio: Andrés ALZATE
Inszenierung / Konzept: Anna BORODINA
Musikalische Leitung / Klavier: Zikai ZHANG
ANDRÉS ALZATE GAVIRIA
Tito, Achilla

Der kolumbianische Tenor begann seine Gesangsausbildung als Bariton in seiner Heimat
an der Universidad EAFIT. Während seines Studiums sang er als Solist verschiedene Konzerte sowie einige Kantaten von J.S. Bach unter der Leitung von Cecilia
Espinosa Arango. 2010 zog er nach Österreich, um dort seine Studien fortzusetzen. In Wien arbeitete er mit dem Tenor Bojidar Nikolov, der Mezzosopranistin Rita Lucia Schneider sowie Florian Bösch und nahm an den Meisterkursen von Helena Lazarska, Regine Köbler, sowie Vesselina Kasarova teil. Darüber hinaus sang er in verschiedenen Konzerten lateinamerikanische Lieder sowie Opern- und Oratorienarien. 2020 schloss er sein Gesangsstudium mit ausgezeichnetem Erfolg an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Prof. Annamaria Rott ab.
Unter den wichtigsten Rollen, die er als Bariton gesungen hat, zählen „Il Conte di Almaviva“ aus Le nozze di Figaro, „Guglielmo“ und „Don Alfonso“ aus der Oper Così fan tutte und “Don Giovanni” aus der gleichnamigen Oper von W. A. Mozart sowie die Rolle des „Vaters“ in Humperdinks Hänsel und Gretel und „Figaro“ in Il barbiere di Siviglia von G. Rossini. Im Sommer 2019 war er beim Sommerfestival Kittsee als Escamillo in Bizets Carmen engagiert.
Im Jahr 2021 beschließt er, einen Stimmfachwechsel zu machen und beginnt seinen Weg als Tenor mit Hilfe von der italienischen Lehrerin Danusa Luknisova. Im Sommer 2022 debütiert er in der Rolle des Don Ramiro in der Oper La Cenerentola von Gioacchino Rossini beim Klassikfestival Kirchstetten. Ein Jahr später verkörpert er die Rolle des Don Narciso aus Rossinis Il turco in Italia im Rahmen des o.g. Festivals. 2024 singt er in Wien “Il conte di Almaviva” aus der Oper Il barbiere di Siviglia von Gioacchino Rossini. Im Sommer 2025 war er in Kirchstetten bei der Oper L‘occasione fa il ladro von Rossini in der Rolle des „Don Eusebio“ zu sehen.Er singt regelmäßig Konzerte u.a. mit dem Wiener Residenzorchester in Wien.
ELLEN HALIKIOPOULOS
Vitellia

Ellen Halikiopoulos studierte klassischen Gesang und Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Elisabeth Berry-Flechl, Annamaria Rott und Peter Barcaba. Vor allem ihre Liebe zur Operette lebt sie seit dem Abschluss des Operettenlehrgangs bei Wolfgang Dosch an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien in unterschiedlichsten Operettenrollen auf der Bühne aus. Sei es als Rosalinde in „Die „Fledermaus“, als Gräfin Zedlau in „Wiener Blut“, Hanna Glawari in F. Lehárs Operette „Die lustige Witwe“ oder als Kurfürstin in C. Zellers „Der Vogelhändler“. In Wien war sie zuletzt auch in dem zwei Personen Musical „Die Verführerin“ von Paul Hertel zu sehen. Neben ihrer Unterrichtstätigkeit steht sie als Gesangssolistin mit Big Bands, Orchestern und Bands regelmäßig auf der Konzertbühne. In ihrem Soloprojekt brachte sie, begleitet von der Pianistin Sara Tahmasebi, zeitgenössische Lied-Kompositionen von Peter Barcaba zur Uraufführung.
ALEXANDRA MATLOKA
Sesto

Alexandra Matloka ist eine dramatische Sopranistin aus der Normandie. Sie entdeckte die Oper durch den
amerikanischen Tenor Bruce Brewer, bei dem sie 2003 ihre Gesangsausbildung begann.
Ihr professionelles Debüt gab sie 2012 im Chor der Oper von Dijon und im Ensemble Pygmalion von Raphaël Pichon. Ihre erste Rolle als Solistin verkörperte sie 2013 an der Oper von Nancy, wo sie die Yvette in Puccinis Oper “La Rondine” unter der Leitung von José Cura sang. Von 2014 bis 2016 bildete sie sich insbesondere bei dem Bariton Bernd Weikl in Hamburg weiter, ab 2019 dann bei der Sopranistin Linda Watson in Wien. Sie nahm außerdem an Meisterkursen von Soile Isokoski, Krassimira Stoyanova und Siegfried Jerusalem teil.
Seit ihrem Debut konnte man Alexandra Matloka regelmäßig bei verschiedenen Konzerten in Frankreich, Deutschland und Österreich hören; insbesondere sang sie 55 Mal die Mimi in Puccinis “La Bohème” in mehreren Pariser Theatern. Zuletzt interpretierte sie in Wien Rollen wie die Nancy in Flotows Oper “Martha” und den Prinzen Orlowsky in der Operette “Die Fledermaus” von Johann Strauß.
2023 schloss sich Alexandra mit der Pianistin Hélène Jeanney zu einem Duo zusammen. Gemeinsam bieten sie Konzerte mit französischen, deutschen und italienischen Liedern aus dem 19. Jahrhundert an und laden das Publikum zu einer musikalischen Reise durch die schönsten Werke dieses Repertoires ein.
Im Jahr 2025 gründete sie gemeinsam mit der Sopranistin Ellen Halikiopoulos, der Regisseurin Anna Borodina, und dem Bariton Michael Pinsker das Opernensemble Via Opera in Wien. Das erste Projekt rund um Mozarts Oper “La clemenza di Tito” wird dem Wiener Publikum demnächst präsentiert.
MICHAEL PINSKER
Publio

Michael Pinsker wurde in Tübingen geboren und lebt heute in Wien. Der Bariton studierte zunächst Gesang am Konservatorium in Paris, wo er nach seinem erfolgreichem Abschluss weiter Unterricht bei Malcolm King nahm. Seither konnte er seinen Erfahrungsschatz im Zuge zahlreicher Meisterkurse bei KS Linda Watson, KS Franz Grundheber, KS Bernd Weikl, KS Helen Donath, KS Krassimira Stoyanova, Dame Felicity Lott, Alessandro Corbelli, Pietro Spagnoli, und Bruce Brewer erweitern.
Der Künstler hat in den letzten Jahren zahlreiche Rollen des Operettenrepertoires auf der Bühne interpretiert, so beispielsweise Fürst von Ypsheim-Gindelbach (Wiener Blut / Strauss), Baron Zeta (Die lustige Witwe / Lehár), Frosch, Frank, Blind, und Orkofska (Die Fledermaus / Strauss), Senator Delaqua (Eine Nacht in Venedig / Strauss), Würmchen und Schneck (Der Vogelhändler / Zeller), und Jupiter (Orphée aux Enfers / Offenbach). Im Opernrepertoire verkörperte er unter anderem in die Rollen des Grafen Almaviva (Le nozze di Figaro / Mozart), Escamillo (Carmen / Bizet), Raimondo (Lucia di Lammermoor / Donizetti), Le Marquis de la Force (Dialogues des Carmélites / Poulenc), Colline (La Bohème / Puccini), Angelotti (Tosca / Pucccini), und Zurga (Les Pêcheurs des Perles / Bizet). Michael Pinsker ist auch als Konzertsänger aktiv, wie in den Requiems von Fauré, Brahms oder Mozart, dem Stabat Mater von Dvořák, dem Messias und dem Dixit Dominus von Händel, der Johannespassion und dem Weihnachtsoratorium von Bach, der Messa di Gloria von Puccini, der Erste Walpurgisnacht von Mendelssohn, der Messe in C moll von Schumann. Er ist außerdem auch regelmäßig bei Liederabenden zu hören; insbesondere mit seinem Lieblingszyklus Winterreise (Schubert), und im französischen Repertoire den Mélodies von Ravel (Chansons madécasses, Histoires naturelles).
EVGENIYA PEWAL
Annio

Evgeniya Pewal: Mezzosopranistin, die ihre musikalische Ausbildung in Moskau und Wien absolviert hat. Mit wertvoller Bühnenerfahrung in Österreich und Italien hat sie sich als vielseitige Künstlerin etabliert, die mit zahlreichen Orchestern und Dirigenten zusammengearbeitet hat.
Sie tourte erfolgreich mit dem Programm „Chopin-Viardot Mazurkas“ in Österreich, Russland und Chile und trat dabei im angesehenen Teatro Municipal de Santiago auf. Evgeniyas Leidenschaft für die Musik und ihr Engagement für die darstellenden Künste spiegeln sich in ihren fesselnden Auftritten wider, die das Publikum tief berühren.
MELANIE JÄGER
Servilia

Die gebürtige Vorarlbergerin ist Sopranistin und seit Herbst 2024 als Musikerzieherin im BG Klosterneuburg tätig.
Das Sologesangsstudium hat sie an der MUK absolviert und das IGP Studium vor kurzem an der MDW.
In jungen Jahren hat sie musikalische Erfahrungen im Vorarlberger Musiktheater, bei den Bregenzer Festspielen und im Bereich der Kirchenmusik in der Schweiz gesammelt, ihr erster solistischer Auftritt hatte sie bereits mit 9 Jahren.
Als Mitglied des Arnold Schönbergs Chors und anderen Ensembles führte ihre musikalische Tätigkeit neben der Mitwirkung der Opernproduktionen am Theater an der Wien auch ins Ausland unter der Leitung von Claudio Abbado und Nikolaus Harnoncourt.
Als Solistin wirkte sie unter anderem im Rahmen der Wiener Festwochen und bei der Kostprobe im „Muth“ mit.
Erfahrungen als festes Ensemblemitglied durfte Melanie Jäger im Stadttheater Baden sammeln.
ANNA BORODINA
Regie, Konzept

Anna Borodina wurde in Westsibirien (Russland) geboren. Sie studierte Musiktheaterregie an der Russischen Universität für Theatralische Kunst (GITIS) in Moskau bei Prof. George Isaakyan und an MDW in Wien bei Prof. Beverly Blankenship. In 2017 hat sie den Wettbewerb für junge Regie von Mariinski Theater, Sankt Petersburg gewonnen. In 2019 war sie die Finalistin von Nano-opera, dem internationalen Wettbewerb für junge Opernregiesseure (TV Kultura Fernsehen / “Helikon-opera” Theater, Moskau). In 2020 arbeitete sie als Regieassistentin am Mariinski Theater, Sankt Petersburg.
Zu eigenen Inszenierungen gehören die zahlreichen Opern – «Cosi fan tutte» von W. A. Mozart (Musikverein, 2024), «Le nozze di Figaro» von W. A. Mozart und «Mondo Novo» von P. Richards (beide – VSMF, 2022), «Martha» von F. von Flotow, «Lucia di Lammermoor» von G. Donizetti, «Bastien und Bastienne» von W. A. Mozart, «Abu Hassan» von C. M. von Weber (alle – Oper in der Krypta Wien, 2017 – 2024), «Rita» von G. Donizetti (MDW, 2016); Operetten – «Die Fledermausine» von J. Strauss, «Die Dollarprinzessin» von L. Fall, «Der fliegende Rittmeister» von H. Dostal, «Der Vogehändler» von C. Zeller, «Die Fledermaus» von J. Strauss (alle – Ensemble Operattee, 2019 – 2024); Konzerte und halbszenische Projekten – Konzerte von JET Theater an der Wien (Wiener Kammeroper, 2018), «Der Karneval der Tiere» von C. Saint-Saens (Mariinksi Theater, 2018).
ZIKAI ZHANG
Musikalische Leitung, Klavier

Zikai Zhang erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren und wurde mehrfach bei
internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Konzertauftritte führten ihn nach Österreich,
Deutschland, China und Italien, wo er mit namhaften Orchestern zusammenarbeitete.
Seine umfangreiche Erfahrung als Korrepetitor erstreckt sich über Oper, Operette, Chor und Lied. Er war Solorepetitor beim Oper im Berg Festival mit besonderem Fokus auf Verdi-Opern und wirkte als Chorkorrepetitor beim BachChor Salzburg. Zudem arbeitete er als Klassenkorrepetitor mit renommierten Gesangsklassen, darunter jene von Barbara Bonney, Linda Watson, Elena Filipova, Marisol Montalvo, Alexandra Reinrepcht, Akiko Nakajima, Yuly Khomenko und Maria Kahry. Er hat mit Dirigenten wie Marin Alsop, Masaaki Suzuki, Peter Berne, Marco Moresco, Patrick Murray und Hans-Friedrich Härle zusammengearbeitet.
2022 gründete er gemeinsam mit anderen Musikern die Aufführungsgruppe OPERAtor und leitete über zwei Jahre hinweg verschiedene Opern- und Konzertprojekte, in denen er nicht nur als Repetitor, sondern auch organisatorisch tätig war.
Seit Herbst 2023 studiert er Vokalkorrepetition Oper an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) bei Kristin Okerlund. Zuvor schloss er 2024 sein Masterstudium im Klavier-Konzertfach an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Gereon Kleiner ab. Von 2021 bis 2023 studierte er zudem Klavierpädagogik (IGP) an der Hochschule für Musik und Theater München. Während seines Studiums sammelte er auch Erfahrung in Ensembleleitung, Neue Musik und Cembalospielen.